Archiv Gärtnerblog (2016)

Tom, Wendershausen
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Letzte Woche habe ich die ersten Ernteproben geschnitten und bin begeistert von den Ergebnissen! Hochgerechnet stehen bis 35 dt Soja auf dem Hektar, nach Druschverlusten könnten über 30 dt im Durchschnitt gedroschen werden. Die Feuchtigkeit ist mit 18% noch hoch, aber durch die Niederschläge und Kälte im September wird eine Trocknung unumgänglich sein. Hoffentlich bringt der Oktober wenigstens eine "Goldene Woche"!

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Tom, Wendershausen/Aue
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Kirschen werden in diesem Jahr rar, 10-15% der Erdbeerblüten sind erfroren und die ersten Rapsblüten werden auch nicht fruchten.
Durch die langsame Entwicklung der Sojabohne waren Keimblätter und Trieb vor den Frösten gut geschützt. Den kompletten Feldaufgang erwarte ich in der ersten Maiwoche. Damit hat die Soja einen Monat in der Erde gelegen, aber wenn man sich die ersten aufgegangenen Reihen ansieht, dann scheint dadurch kein großer Schaden entstanden zu sein. Auch die Unkrautsituation ist bisher nicht dramatisch. Die nicht behandelten Flächen sind erdbraun, nur beim Graben finden sich Unkrautkeimlinge.


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Tom, Wendershausen
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Der Kälteeinbruch am Donnerstagmorgen mit Temperaturen von -3 °C im Werratal und teilweise viel niedriger im süd- und ostdeutschen Raum kann das Aus für die Sojabohne bedeuten. Aber während Raps- und Kirschblüten verfroren, sieht die Situation im Boden ganz anders aus. Denn die Frosteindringtiefe lag nur bei 1 cm, die Sojabohnen wurden aber auf 3,5 cm abgelegt und bisher haben sich die Keimblätter nicht angehoben. Das Bodenthermometer zeigte in 3,5 cm Tiefe noch Temperaturen über Null an.
Die im Bild gezeigte Bohne wurde schon am 16. März gelegt und ist deshalb sehr früh dran. Auch hier ist die Frage des Überlebens noch nicht ganz entschieden, da die Keimblätter wh. erfroren sind, der Trieb...


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Tom, Frieda/Wendershausen
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Etwas überstürzt ging es am Mittwoch los und die Aussaat zog sich bis Donnerstag abend hin (siehe Bild). Der Termin hat gut gepasst, zu gut, denn mittlerweile ist die Keimwurzel erschienen, früher als der Landhandel das passende Bodenherbizid liefern konnte. Da die beiden Wirkstoffe Clomazone und Metribuzin allerdings leicht wasserlöslich sind und auch der Soja schaden können wurde auf eine Spritzung verzichtet.

Die meisten Flächen gehen deshalb ohne chemische Pflanzenschutzmaßnahme in die Saison, was sich je nach Witterung als schwierig erweisen könnte. Einige Sojaanbauer*innnen haben ja 2016 die Erfahrung gemacht, dass diese Kultur häufiges Hacken erfordert.

Ein Variantenplan ist...


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Tom, Frieda/Wendershausen
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Hallo an alle Sojaanbauer*innen und solche die es erst noch werden wollen.

Das wunderbare Frühlingswochenende hat die meisten Gärtner*innen rausgetrieben und für hektische Betriebsamkeit gesorgt. Ich hoffe, dass auch das Sojaland schon vorbereitet ist, denn diese Woche eignet sich hervorragend für eine zeitige Aussaat in den günstigen Lagen.

Nach Vorhersage von WetterOnline siehe Screenshot und dem Wetterfax sind ab Mittwoch Nachttemperaturen bis 10 °C zu erwarten. Das verbunden mit wh. hohen Bodentemperaturen von 15°C+ ist völlig ausreichend für die Bohne.
Ihr könnt trocken gelagerte Bohnen des Versuches des letzten Jahres verwenden, aber nicht vergessen vor der Aussaat zu impfen....


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Lucia, Gempfing
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Hallo zusammen!
Hat hier jemand seine Soja gewogen? Vielleicht sogar gezählt? Falls nicht: Sind euch besonders große Unterschiede in der Bohnengröße innerhalb oder zwischen den Sorten aufgefallen? Ich würde sehr gerne vergleichen, ob ich ein ähnliches Tausendkorngewicht, ähnlich dicke Bohnen habe?

Viele liebe Grüße
aus dem Donau-Lech Delta
Luzia B.


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claudia, lübeck
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ein sehr interessantes projekt :-), bei dem ich gerne mitgemacht haben. der aufwand hielt sich sehr in grenzen. das es ein studienobjekt werden soll war ja von anfang an bekannt und somit wußte jeder, auf was man sich einläßt. der ertrag von meinem ackerstück ist vergleichsweise sehr gering und ich habe alle schoten für die studie eingeschickt. aber die pflanzen beim wachsen zu sehen und das es auch in einer sehr nördlichen region funktioniert, ohne düngung, ohne bewässerung, mit besuchen von rehen fand ich toll. gerne wieder. bin sehr gespannt auf die ergebnisse.

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Heike, Sulzbach
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Die Sojabohnen haben mir viel Freude bereitet. Es war eine spannende Gartensaison. Bei mir ist aber auch alles richtig gelaufen: Keimen innerhalb einer Woche, super Wachstum, keine Schädlinge, Regen zu den richtigen Zeiten. Wenn man etwas neues anpflanzt und es dann auch gleich "explodiert" und gedeiht, macht das Beobachten um so mehr Spaß.
Es ärgert mich deshalb um so mehr, daß ich eine Datenerfassung versiebt habe und die Hülsen nicht vor der Ernte gezählt habe. Da habe ich vor lauter Erntefieber vergessen.
Nächstes Jahr war ich anstelle der Sojabohnen ein erstes Hochbeet anlegen und neue Gemüse wie Fenchel ausprobieren. Grünkohl habe ich auch noch nicht angebaut, also wird es wieder...


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Nina, Berlin
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Ich bin tief beeindruckt, dass viele der Sojatester sich an Tofu herantrauen. Das wäre mir zu aufwändig. Ich koche einfach die Sojabohnen, die zu spät reif geworden sind, in der Schale und entferne die Schalen nach dem Kochen.
Die gekochten Bohnen haben einen wunderbar nussigen Geschmack und passen gut in Salate (z.B. Tomatensalat) oder zu Gemüseeintöpfen oder man isst sie als Snack nebenbei.
Das Einlösen des Gutscheins war nicht ganz einfach. Ich hatten denHinweis auf Denn's überlesen und bei in den nächstbesten kleinen Bioladen gegangen, die die Aktion weit von sich gewiesen haben und irgendwas von "Eigenwerbung für Taifun" gemurmelt haben. Der nächste Laden (LPG) hat ganz anders...


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Gerhard, Konz
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Eine Tatsache hat mich bei der ganzen Aktion doch sehr frustriert: dass für den ganzen Aufwand nur der eigentlich lächerliche Gegenwert von 2 Päckchen Tofu geboten wird und dies dann auch noch in einem Bioladen in über 30 km Entfernung abgeholt werden sollte, obwohl ein Bioladen, der Taifun-Produkte anbietet in der Nähe liegt. Das ist zumindest gedankenlos, aber wohl eher ein Missbrauch des Engagements leichtgläubiger Enthusiasten.

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