Die Sojapflanze

Eine der ältesten Kulturpflanzen der Welt und der Schlüssel zu einer nachhaltigen Ernährungskultur: Die Sojabohne enthält so viel hochwertiges pflanzliches Eiweiß wie keine andere Hülsenfrucht! Wertvoll ist sie aber nicht nur für den Menschen - Sojapflanzen machen den Boden fruchtbar und bereiten ihn optimal für die Fruchtfolge auf.

Kleine Pflanzenkunde

Die Sojabohne (Glycine max (L.) Merr.) ist eine Kulturpflanze aus der Familie der Hülsenfrüchte (Leguminosae) und stammt aus China. Sie ist eine einjährige, subtropische Pflanze, die am besten bei Temperaturen zwischen 24 und 34°C wächst und ein feuchtwarmes Klima bevorzugt. Wird sie in Gegenden angebaut, wo die Tage länger sind (wie in Nordeuropa), verlängert sich die Wachstumszeit durch Verzögerungen bei der Blütenanlage und der Abreife der Samen.

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Biografie der Bohne

Sie ist eine der ältesten Kulturpflanzen der Welt: Bereits vor mehreren Tausend Jahren wird die Sojabohne in China zum ersten Mal angebaut, gelangt dann – vermutlich über buddhistische Einflüsse – nach Japan und verbreitet sich in ganz Ostasien. Bis heute ist die eiweißreiche Hülsenfrucht von großer Bedeutung in der asiatischen Esskultur.

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Soja als Lebensmittel

Die Hülsenfrucht ist nicht nur prall gefüllt mit Eiweiß. Sojaprotein ist auch noch besonders hochwertig und in seiner Qualität mit tierischem Eiweiß vergleichbar. Und hebt sich damit von dem anderer Nutzpflanzen ab. Zudem enthält Soja zahlreiche Mineralstoffe, einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren und ist reich an Vitaminen und Lecithin. Kein Wunder also, dass man die Hülsenfrucht in China und Japan schon vor 2000 Jahren für die menschliche Ernährung nutzte.

 

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