2018..ein einziges Desaster

    Janina, Odenthal
    Ich habe mich nicht mehr eingeloggt und keine Daten mehr erfasst, weil da schlicht nichts war, was zu erfassen war. Wie viele habe ich unter der Dürre gelitten, aber so massiv, dass es einfach ein totaler Ausfall war. War das Frühjahr wie bei anderen auch unglaublich nass und viele meiner aufgelaufenen Pflänzchen fielen den hungrigen Schnecken zum Opfer, so kam dann die Dürre und ich musste hilflos mit ansehen, wie alles vertrocknete. Da ich meinen Garten nur über Regentonnen bewässere, waren diese bald leer, der Teich trocknete aus, und mit ihm starben die Molche oder wanderten ab, und was nicht tiefe Wurzeln hatte starb einfach ab. Warum ich dennoch schreibe? Als ich den Garten nun winterfest machte, stellte ich mit Erstaunen fest, dass einige Sojasorten trotz eines mickrigen Wuchses und Schotenbildung, die man so kaum nennen mag, doch sehr ums Überleben gekämpft hatten. Dies waren die Reihen 11 und 12, sowie die Reihen 1,2, 5 und 6. Es waren sehr kleine Pflanzen, aber trotz des Wassermangels wuchsen sie bis zuletzt, aber wie gesagt kaum Schotenbildung. Da dies jedoch für zukünftige Züchtungen möglicherweise nutzen kann, insbesondere, wenn es bei anderen, ähnlich wettergeplagten Gärtnern dies auch der Fall war.Es war ein enttäuschendes Gartenjahr, aber ich würde es beim nächsten Projekt unbedingt wieder versuchen.

    Kommentar (3)

    • lea weber

      22. Mai 2019 | Eintrag kommentieren
      Das hört sich ja schon nach einer Menge Ärger an. Solch eine Dürre ist schon problematisch, wenn sie zu lange anhält. Wenn es wirklich zu viel wird, dann kann es schonmal wie hier beschrieben zu einem "Totalausfall" kommen. Bei uns in Hessen war der letzte Sommer zwar auch recht trocken, aber unser Gartenboden hatte ein recht gutes Wasserspeichervermögen, was das Schlimmste verhindert hat. Dass bei dir auch der Teich ausgetrocknet ist, spricht schon für sich. Bei uns ist das schon seit Jahren nicht mehr passiert. Aber bei uns ist der Teich auch überlebenswichtig, da wir ihn auch zum Baden verwenden. Das ist recht schön, wenn man aus der Sauna kommt und sich dann im Teich etwas abkühlen kann. Einzig achten muss man darauf, dass der Teich immer gut gereinigt wird. Wir haben uns dafür extra einen Teichschlammsauger geholt. So etwas gibt es z.B. hier: manzke-teichtechnik.de . Was die Ernte angeht, war es bei uns 2018 aber auch nicht so dolle. In diesem Jahr gab es vergleichsweise schon häufigere Niederschläge. Anfang diesen Sommer, gab es zwar eine kurze Trockenperiode, aber diese ging auch recht schnell vorüber. Ich denke, dieses Jahr wird es besser.
    • Markus Doneth

      22. November 2018 | Eintrag kommentieren
      Wir hatten bei uns in Löhme 3 oder 4 mal Regen, nicht ein einziges mal habe ich zusätzlich beregnet. War auch technisch nicht möglich.
      Meine Ernte war erstaunlich gut. Ich fande sogar sehr gut.
      Ein totalausfall wäre mir aber sehr gelegen gekommen, dann hätte ich mir das ernten und zählen sparen können.
      War ja doch mit einiges an Arbeit verbunden.
      Nächstes Jahr mache ich auf jedenfall nicht mehr mit.
      Grüße
      und ein erfolgreiches nächstes Jahr
    • Luzia

      02. November 2018 | Eintrag kommentieren
      Der Totalausfall ist erstaunlich.
      Hier in Rheinhessen war der Sommer trocken und heiss. Zwischen Anfang Juni und Ende August hat es keine Niederschläge gegeben. Mein Gartenboden hat ein geringes Wasserspeichervermögen. Die Sorten Primus und Edamame habe ich während der ganzen Vegetationsperiode nicht gewässert und trotzdem wuchsen die Sojas recht üppig und haben einen zufriedenstellenden Ertrag ergeben. Die Sojapflanzen im Versuchsfeld habe ich in den Trockenmonaten alle 2 Tage mit ca. 3 l Wasser pro Meter gegossen. Das Höhenwachstum und der Schotenbesatz waren bei allen Linien bzw. Sorten recht gut. Es war kein Unterschied zwischen den gegossenen und den nicht gewässerten Pflanzen festzustellen.

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