2018..ein einziges Desaster

    Janina, Odenthal
    Ich habe mich nicht mehr eingeloggt und keine Daten mehr erfasst, weil da schlicht nichts war, was zu erfassen war. Wie viele habe ich unter der Dürre gelitten, aber so massiv, dass es einfach ein totaler Ausfall war. War das Frühjahr wie bei anderen auch unglaublich nass und viele meiner aufgelaufenen Pflänzchen fielen den hungrigen Schnecken zum Opfer, so kam dann die Dürre und ich musste hilflos mit ansehen, wie alles vertrocknete. Da ich meinen Garten nur über Regentonnen bewässere, waren diese bald leer, der Teich trocknete aus, und mit ihm starben die Molche oder wanderten ab, und was nicht tiefe Wurzeln hatte starb einfach ab. Warum ich dennoch schreibe? Als ich den Garten nun winterfest machte, stellte ich mit Erstaunen fest, dass einige Sojasorten trotz eines mickrigen Wuchses und Schotenbildung, die man so kaum nennen mag, doch sehr ums Überleben gekämpft hatten. Dies waren die Reihen 11 und 12, sowie die Reihen 1,2, 5 und 6. Es waren sehr kleine Pflanzen, aber trotz des Wassermangels wuchsen sie bis zuletzt, aber wie gesagt kaum Schotenbildung. Da dies jedoch für zukünftige Züchtungen möglicherweise nutzen kann, insbesondere, wenn es bei anderen, ähnlich wettergeplagten Gärtnern dies auch der Fall war.Es war ein enttäuschendes Gartenjahr, aber ich würde es beim nächsten Projekt unbedingt wieder versuchen.

    Kommentar (2)

    • Markus Doneth

      22. November 2018 | Eintrag kommentieren
      Wir hatten bei uns in Löhme 3 oder 4 mal Regen, nicht ein einziges mal habe ich zusätzlich beregnet. War auch technisch nicht möglich.
      Meine Ernte war erstaunlich gut. Ich fande sogar sehr gut.
      Ein totalausfall wäre mir aber sehr gelegen gekommen, dann hätte ich mir das ernten und zählen sparen können.
      War ja doch mit einiges an Arbeit verbunden.
      Nächstes Jahr mache ich auf jedenfall nicht mehr mit.
      Grüße
      und ein erfolgreiches nächstes Jahr
    • Luzia

      02. November 2018 | Eintrag kommentieren
      Der Totalausfall ist erstaunlich.
      Hier in Rheinhessen war der Sommer trocken und heiss. Zwischen Anfang Juni und Ende August hat es keine Niederschläge gegeben. Mein Gartenboden hat ein geringes Wasserspeichervermögen. Die Sorten Primus und Edamame habe ich während der ganzen Vegetationsperiode nicht gewässert und trotzdem wuchsen die Sojas recht üppig und haben einen zufriedenstellenden Ertrag ergeben. Die Sojapflanzen im Versuchsfeld habe ich in den Trockenmonaten alle 2 Tage mit ca. 3 l Wasser pro Meter gegossen. Das Höhenwachstum und der Schotenbesatz waren bei allen Linien bzw. Sorten recht gut. Es war kein Unterschied zwischen den gegossenen und den nicht gewässerten Pflanzen festzustellen.

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