3 Sojabohnen für Rotkäppchen

    Rotkäppchen, Waldhessen
    Es war einmal vor gar nicht allzu langer Zeit, da übernahm das kleine Rotkäppchen den lange vergessenen Garten ihrer mittlerweile verstorbenen Großmutter.Der kleine, etwa 300m² große Garten lag am Ortsrand des kleinen Dorfes in dem Rotkäppchen lebte, an einem leichten Hang und wurde oberhalb von einem tiefen dunklen Wald und unterhalb von einem kleinen Bach begrenzt. Der Garten war mit hohen dichten Hecken umpflanzt, sodass von außen niemand sehen konnte, was sich dahinter verbarg.Mit den Jahren zogen dann wieder viele bunte Blumen und allerhand Kräuter in den Garten und es entstand ein kleiner Bauerngarten mit typischen Elementen wie einem Miniteich oder einer Kräuterschnecke. Auch auf der brachliegenden, 7,0 x 5,0 m großen Ackerfläche pflegte Rotkäppchen viele Beeren und zunächst einfache Gemüsesorten. Nach und nach experimentierte es jedoch mit immer neuen Gemüsesorten, ob diese auf dem sehr schweren, lehmigen Boden wachsen würden.Da auch in dem kleinen Dorf die Bauern immer häufiger nur noch Mais auf ihren Feldern anbauten und dadurch die frühere Vielfalt der Landschaft verloren ging, entschloss sich Rotkäppchen in diesem Jahr mit Soja zu experimentieren.

    Kommentar (0)

    Keine Kommentare gefunden!

    Schreib einen Kommentar