-3 °C...

    Tom, Wendershausen
    Der Kälteeinbruch am Donnerstagmorgen mit Temperaturen von -3 °C im Werratal und teilweise viel niedriger im süd- und ostdeutschen Raum kann das Aus für die Sojabohne bedeuten. Aber während Raps- und Kirschblüten verfroren, sieht die Situation im Boden ganz anders aus. Denn die Frosteindringtiefe lag nur bei 1 cm, die Sojabohnen wurden aber auf 3,5 cm abgelegt und bisher haben sich die Keimblätter nicht angehoben. Das Bodenthermometer zeigte in 3,5 cm Tiefe noch Temperaturen über Null an.Die im Bild gezeigte Bohne wurde schon am 16. März gelegt und ist deshalb sehr früh dran. Auch hier ist die Frage des Überlebens noch nicht ganz entschieden, da die Keimblätter wh. erfroren sind, der Trieb in der Mitte aber durch die dichte Behaarung besser vor der Kälte geschützt war.Wieviel Gewebe erfroren ist, wird sich erst Anfang der Woche zeigen, wenn höhere Temperaturen Wachstum wieder möglich machen.

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